Das EU-Parlament hat beschlossen, dass ab 2035 EU-weit keine Verbrennermotoren mehr zugelassen werden. Das heißt im Klartext, dass dann nur noch Autos und leichte Transporter eine Zulassung bekommen, die keinen Diesel- oder Benzinantrieb haben. Bevor es soweit kommt, müssen die einzelnen EU-Staaten aber noch zustimmen.

Damit das Ziel 2035 erreicht werden kann, müssen die Lademöglichkeiten deutlich aufgestockt werden. Gerade Deutschland ist in Sachen E-Mobilität noch eine Wüste.

Die Anzahl der E-Autos in Deutschland nimmt zwar zu, aber an der nötigen Infrastruktur, wie z.B. ausreichend Ladesäulen hapert es noch ordentlich. Die Bundesregierung geht davon aus, dass wir bis 2035 eine Million Ladepunkte brauchen – aktuell gibt es aber nur etwa 60.000 Ladepunkte.

Die bestehende Kaufprämie für E-Autos soll nun auf mehr als 70 Milliarden Euro aufgestockt werden. Eine Studie zeigte, dass mehr als zehn Prozent der Elektrofahrzeuge, für die in Deutschland ein Umwelt-Bonus beantragt wurde, nach nur sechs Monaten ins Ausland verkauft wurden. Das entsprach einer Fördersumme von rund 240 Millionen Euro.

Lösen ließe sich dieses Problem zum Beispiel mit einer Haltedauerverlängerung oder Rückzahlung des Bonus, wenn das Auto das Inland verlässt.