Zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Fanlagern ist es vor dem Conference-League-Spiel zwischen dem OGC Nizza und dem 1. FC Köln gekommen. Eine Person stürzte dabei vom Mittelrang.

Am Rande des Spiels zwischen Nizza und Köln hat es am Donnerstag heftige Ausschreitungen gegeben. Rund 40 Minuten vor Anpfiff gerieten beide Fanlager im Stadion „Alianz Riviera“ aneinander. 50 bis 100 vermummte FC-Fans stürmten aus dem Gäste-Bereich in Richtung der Heim-Fans.

Bei dem Konflikt sind Leuchtraketen, E-Roller, Stühle und Tische eingesetzt worden. Erst nach mehr als fünf Minuten hat die Polizei die Situation unter Kontrolle gebracht. Kurz darauf haben Nizza-Anhänger den Kölner Block angegriffen. Diese Situation konnte schneller unter Kontrolle gebracht werden. Ein Fan fiel bei den Auseinandersetzungen vom Mittelrang.

Zunächst war noch offen, ob der Ball unter diesen Umständen überhaupt rollen kann. Kurz vor 19 Uhr stand dann fest, dass das Spiel mit einer knapp einstündigen Verspätung angepfiffen wird. Unter der Voraussetzung, dass bei einem weiteren Zwischenfall das Spiel sofort abgebrochen wird.

Nizzas Bürgermeister war den ganzen Tag schon verärgert über das Verhalten der Kölner Fans. Diese sorgten den ganzen Tag für Wirbel in Nizza. Mit Karnevalshits und einem großen Umzug haben circa 10.000 Fans des 1. FC Köln die Rückkehr ihres Vereins in die Gruppenphase eines Europapokals gefeiert.

Das Spiel endete unentschieden 1:1.