Am Samstag haben rund zwei Wochen nach dem Tod von Mahsa Amini weltweit Menschen für mehr Frauenrechte im Iran protestiert. Darunter nahmen auch 6.500 Menschen in Düsseldorf an den Protesten teil.

Auch die Proteste im Iran halten nach dem Tod von Mahsa Amini an. Die 22-Jährige starb am 16. September, nachdem die Sittenpolizei sie wegen ihres angeblich „unislamischen Outfits“ festgenommen hatte.

Den genauen Ablauf, welcher nach der Festnahme geschah, ist weiterhin unklar. Kritiker werfen der „Moralpolizei“ vor, Gewalt angewendet zu haben. Aber die Polizei weist die Vorwürfe zurück. Die junge Frau war ins Koma gefallen und im Krankenhaus gestorben.

Seitdem demonstrieren im Iran landesweit die Menschen gegen den repressiven Kurs der Regierung und das islamische System. Bei den Protesten starben dutzende Menschen.

In NRW gingen am Samstag tausende Menschen auf die Straße und demonstrierten gegen die eskalierende Gewalt und für die Frauenrechte im Iran. Insgesamt waren weltweit in mehr als 100 Städten Aktionen geplant.