In seiner Rede zum Tag der Arbeit auf der DGB-Kundgebung in Düsseldorf, hat Bundeskanzler Olaf Scholz der Ukraine weitere Unterstützung in Form von Geld, humanitärer Hilfe, aber auch mit Waffenlieferungen zugesagt.

Er äußerte sich, dass er das russische Vorgehen für Imperialismus hält und wir die Ukraine unterstützen, damit sie sich verteidigen kann. „Es könne nicht sein, dass Russland versuche, mit Gewalt Grenzen zu verschieben.[…]Das ist Imperialismus.[…]Das wollen wir in Europa nicht haben.“ Außerdem fügte er hinzu, dass wir nicht zulassen werden, dass mit Gewalt Grenzen verschoben und Territorium erobert wird.

Die Gewerkschaften sehen das ein bisschen anders und warnen vor einer dauerhaften Aufrüstung.

Scholz‘ Rede wurde von Sprechchören wie „Kriegstreiber“ und „Lügner“ begleitet. Der Bundeskanzler forderte den russischen Präsidenten auf, die Angriffe zu stoppen, die Truppen zurückzuziehen und die Unabhängigkeit der Ukraine zu respektieren.

Immer wieder waren die Bundesregierung und damit insbesondere Olaf Scholz in den vergangenen Wochen in die Kritik geraten. Seine Ukraine-Politik sei
zu zögerlich, zu ängstlich und zu schlecht kommuniziert. Scholz aber ließ sich von den Attacken nicht beirren und machte klar, dass er an seinem Kurs festhalte: „Ich bin nicht ängstlich genug, um mich von solchen Vorwürfen beeindrucken zu lassen.“

In den Umfragen zur Beliebtheit bei den Bürgern, zeigt sich, dass er immer weiter abstürzt. Momentan wird seine Arbeit von einer Mehrheit kritisch gesehen.

Aktuell sind nur 39 Prozent mit Olaf Scholz zufrieden. Somit ist dies der niedrigste Wert seit Übernahme des Kanzleramts