In vielen Ländern der EU sind die Preise für den Liter Diesel seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine gestiegen. In Deutschland war der Anstieg des Preises allerdings am höchsten.

Laut eines Berichts, die das Statische Bundesamt auf eine Anfrage der Linken im Bundestag übermittelt hat, verteuerte sich der Liter Diesel in Deutschland im Zeitraum vom 21. Februar und damit drei Tage vor Kriegsbeginn, bis zum 25. April von 1,66 Euro pro Liter auf 2,04 Euro pro Liter. Eine Preissteigerung von 38 Cent.

Wenn man sich aber den Zeitraum ab Jahresbeginn anschaut, ist der Preis sogar um 47 Cent pro Liter gestiegen.

Co-Vorsitzender der Linken-Bundestagsfraktion Dietmar Barsch fordert angesichts der Entwicklung unseren Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf, gegen die „Preistreiberei der Mineralölkonzerne“ vorzugehen.

Man müsse „die Mitnahmementalität der Ölkonzerne stoppen, die die aktuelle Situation schamlos ausnutzen um die Taschen ihrer Aktionäre zu füllen“. Außerdem bezeichnete er die von der Ampel-Koalition geplante Reduzierung der Energiesteuer für drei Monate als nicht ausreichend. Man müsse die Energiesteuer aussetzen, solange die Preise auf inakzeptabel hohem Niveau liegen.