Die ukrainische Band Kalush hat mit dem Titel „Stefania“ das Finale des 66. Eurovision Song Contest im italienischen Turin gewonnen.

Den zweiten Platz ergatterte sich Sam Ryder aus Großbritannien (UK) mit „Space Man“. Platz 3 belegt die Spanierin Chanel mit  „SloMo“. Für Deutschland war Kandidat Malik Harris auf der Bühne und bekam keine Punkte von den Jurys und vom Publikum nur sechs. Und jeweils zwei aus Österreich, der Schweiz und Estland. Er landete mit „Rockstars“ auf dem letzten Platz.

Großbritannien, Schweden und Spanien lieferten sich lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Spitzenplatzierung änderte sich während des Votings immer wieder. Mit den Publikumspunkten zog dann letztendlich die Ukraine an ihnen vorbei. Das heißt aber nicht dass das Kalush Orchestra unverdient gewonnen hätte. Die Mischung aus Folklore und Rap kam gut beim Publikum an.

Das Finale beendeten sie mit emotionalen Botschaften wie „Bitte helfen Sie der Ukraine, Mariupol, helfen Sie Asow-Stahl jetzt.“

Der ESC stand aber generell im Zeichen des Krieges. Auftakt gab die weltweit größte Band Rockin‘ 1000 mit dem Song „Give Peace A Chance“, bei der die rund 7000 Zuschauer mit einstimmten.

Das Finale des ESC fand unter dem Motto „The Sound of Beauty“ statt.