In den letzten Monaten kamen sehr viele Menschen, um die 163.000, aus der Ukraine nach NRW. Im selben Zeitraum kehrten aber auch um die 8.000 Menschen aus NRW wieder in die Ukraine. Das viele Zuwanderer aus der Ukraine kommen, überrascht uns angesichts des Krieges natürlich nicht. Es kommen aber auch viele Menschen aus Rumänien.

Nach der Ukraine folgt bei der Brutto-Zuwanderung, mit weitem Abstand, Rumänien auf dem zweiten Rang. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind fast 20.000 Menschen nach NRW eingewandert. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass im selben Zeitraum auch mehr als 16.000 Menschen NRW in Richtung Rumänien verlassen haben.

Gemeinsamkeiten gibt es auch zu Polen, Bulgarien und der Türkei. Eine große Zuwanderung aus diesen Ländern geht einher mit einer großen Abwanderung im gleichen Zeitraum.

Die größte sogenannte Netto-Zuwanderung gab es für das erste Halbjahr 2022 aus Syrien und Afghanistan. Ende Juni lebten fast 5.000 mehr Menschen aus Afghanistan und fast 4.500 mehr Menschen aus Syrien bei uns. Dagegen sind aber kaum Menschen dorthin zurück gekehrt.

Solche Zahlen, auch genannt die Wanderungsstatistik, wird auf Datenbasis der Einwohnermeldeämter erstellt.